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Meine ersten Infrarot-Fotos

Freitag, März 5th, 2010

http://blog.toms-geocache.de/Bilder/2010/infrarot_mini.jpgIch habe mich mal in den letzten Tagen an ein neues Kapitel in der Fotografie heran gewagt. Ich bin auf das Thema Infrarotfotografie im Netz und diversen Foren für Fotografie aufmerksam geworden und fand es interessant. Da lag es nahe, es auch einmal selbst zu probieren.

Wie ist denn dieses möglich?

Die Bildsensoren von aktuellen Digitalkameras sind so breitbandig und empfindlich, das nicht nur das sichtbare Licht, sondern auch der UV- und Infrarotbereich damit erfasst wird. Leider versehen die Kamerahersteller diese Sensoren mit UV- und Infrarot-Sperrfiltern, weil sonst die Abbildungsleistung leidet und Unschärfen im sichtbaren Bereich entstehen können.

Welche Möglichkeiten habe ich denn?

Möglichkeit 1: Man kann diese Filter vom Bildsensor durch eine Fachwerkstatt entfernen lassen. Dieses sollte aber nur bei einer alten Kamera gemacht werden, da diese dann NUR noch für die Infrarot-Fotografie brauchbar ist. Warum das so ist, sollte aus dem vorherigen Abschnitt hervorgehen.

Möglichkeit 2: Es gibt aber auch eine Lösung, die sicher und auch relativ preiswert ist. Da diese Sperrfilter vor dem Bildsensor die Lichtstrahlen nicht zu 100% abblocken, besteht die Möglichkeit, dieses durch eine längere Belichtungszeit zu kompensieren. Um den sichtbaren Bereich zu blocken und damit Überbelichtungen zu vermeiden, benötigt man noch ein Infrarotfilter, welches das sichtbare Licht bis zu einer bestimmten Wellenlänge (in nm) blockt. Ich verwende für meine Aufnahmen beispielsweise ein Infrarotfilter für 950 nm, da ich hauptsächlich Aufnahmen in der Natur mache.

Übliche Wellenlänge für Infrarotfilter sind übrigens 750 nm, 850 nm und 950 nm. Also habe ich mir ein Infrarotfilter besorgt und dann damit ein paar Testaufnahmen gemacht.

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