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Amateurfunk, Computer, Fotografie, Geocaching und viel mehr …

Archive for the ‘Linux’ Category

Die Permission-Flags unter UNIX/Linux …

Donnerstag, März 4th, 2010

Heute möchte ich an dieser Stelle mal etwas über die Zugriffsrechte (Permissions) unter Linux/UNIX schreiben. Für manche User sind diese Dinge etwas kryptisch, besonders wenn sie sich mal auf die Konsolenebene wagen wollen.

  • So sieht eine typische Verzeichnisstruktur unter UNIX/Linux aus.
  • Die Aufschlüsselung der Flags.
  • Diese Permission-Flags gibt es ?
  • Verändern der Permissionflags mittels des Befehls “chmode“.
  • Weitere Informationen

So sieht eine typische Verzeichnisstruktur unter UNIX/Linux aus (ls -la):

Total 36
drwxr-xr-x  4 root root   1024 Jun 10 00:00 .
drwxr-xr-x 21 root root   1024 Jun  9 22:33 ..
-rw-r–r–  1 root root     75 Apr 18 23:17 .directory
-rw-r–r–  1 root users  3002 Jun 10 00:00 Beispiel.html
drwxr-xr-x  2 root users  1024 Jun 10 00:00 Beschreibungen
-rw-r–r–  1 root users 26112 Jun 10 00:00 Farbbalken.sdw
drwxr-xr-x  2 root users  1024 Jun 10 00:00 Frequenzlisten
lrwxrwxrwx  1 root root     60 Mar  8 08:29 Private Dokumente -> /root/Office40/Test


Die Aufschlüsselung der Flags

Wie man sieht, bestehen die Permissions aus einer Vielzahl von Parametern, die ich nun im Einzelnen erläutern möchte:

drwxr-xr-x => betrachten wie diese Flags von oben nach unten.


Flag Besitzer Bedeutung Wertigkeit
d System, Verzeichnis, 1, 2, 4


r Administrator, Lesen erlaubt, 4
w Administrator, Schreiben erlaubt, 2
x Administrator, Ausführen erlaubt, 1


r Benutzergruppe, Lesen erlaubt, 4
w Benutzergruppe, Schreiben erlaubt, 2
x Benutzergruppe, Ausführen erlaubt, 1


r alle Anderen, Lesen erlaubt, 4
w alle Anderen, Schreiben erlaubt, 2
x alle Anderen, Ausführen erlaubt, 1


Diese Permission-Flags gibt es

Flags Bedeutung Bemerkung
d Directory (es handelt sich um ein Verzeichnis)
r Read (lesen erlaubt)
w Write (schreiben erlaubt)
x Executable (Ausführen erlaubt)
S,s UID-Flag (UID nur Admin)
S,s UID-Flag (GID nur Gruppen)
T,t Sticky-Bit (alle Anderen)


Verändern der Permissionflags mittels des Befehls “chmode

Ändert die Gruppenpermissions individuell
chmod -c u=+r-w+x,g=-rw+x,o=+r-wx Test/

Ändert die Permissions für alle Gruppen
chmod -c a=+r-w+x Test/

Ändert die Permissions für alle Gruppen
chmod -c 0514 Test/

Wichtig:
Zu beachten ist, dass die Permissionwerte Oktal angegeben werden müssen, wenn man sie als Zahlenwerte und nicht als Zeichen übergibt (Oktal: Wertigkeit von 0 bis 7).

Beispiel:
Die folgende Parameterwiedergabe soll als Oktalwert dargestellt werden: “u=+rwx,g=+r-w+x,o=+r-w+x“. Diese Parameterfolge kann man Oktal folgendermaßen schreiben: “0755“.


Weitere Informationen

Dateiattribute/Zugriffsrechte für Dateien ändern

Dienstag, März 2nd, 2010

Infothema: Dateiattribute und Zugriffsrechte für Dateien und Verzeichnisse.

An dieser Stelle möchte ich wieder allen Linux-Interessenten einen Überblick über die möglichen Attribute und Zugriffsrechte geben, die es auf Datei- und Verzeichnisebene gibt.


Parameter:
c => Changes (wechseln/verändern).

Gruppen:
u => User (root / Systemadministrator).
g => Group (Benutzergruppen mit gültigem Passwort).
o => Others (alle Benutzer, die sich mit “gast” eingeloggt haben).

Attribute (Permissions):
r => Read (Lesezugriff).
w => Write (Schreibzugriff).
x => eXecute/access (Ausführbar/Zugriff auf Verzeichnisse).

Aufruf:
chmod -c u=+r+w+x,g=+r+w-x,o=-r-w-x
oder alternativ
chmod -c 760


Datei(en) rekursiv verändern

Der folgende Aufruf von “chmod” ändert die Permissions aller Dateien, die sich im aktuellen Verzeichnis und darunter befinden.

Parameter:
-c => Changes (wechseln/verändern).
-R => Recursive (Rekursiv auf alle Unterverzeichnisse anwenden).

Aufruf:
chmod -c -R u=+r+w+x,g=+r+w-x,o=-r-w-x *
oder alternativ
chmod -c -R 760 *


Symbolische Links zu Dateien und Verzeichnissen erstellen

Hierzu benötigt man das Programm “ln“.

Parameter:
-s => Symbolic (erstellt einen symbolischen Link).

Aufruf:
ln -s

Hinweis:

  • Verzeichnisse mit einem symbolischen Link sind durch ein vorangestelltes Tildesymbol (~) gekennzeichnet.
  • Dateien mit einem symbolischen Link sind durch ein vorangestelltes “at” (@) gekennzeichnet.

Weitere Informationen

Datenträger unter Linux formatieren

Freitag, Februar 26th, 2010

Ja klar, wer brauch denn noch so etwas in der heutigen Zeit? Diese oder ähnliche Formulierungen wird man sicher schon mal hören. Es gibt aber immer mal Fälle, bei denen dieses Wissen wichtig oder auch recht nützlich sein kann. Also bitte nicht darüber meckern sondern lesen …


Übersicht

Die hier aufgeführten Beispiele beziehen sich auf eine Diskette, die sich im Laufwerk “A” (/dev/fd0) befindet.

Zu beachten ist, dass sich nach der Bearbeitung mit “fdformat” noch kein Filesystem auf dem Datenträger befindet. Man kann das so betrachten, als ob ein DOS-/Windows-Laufwerk nur mit “fdisk” partitioniert wurde.


1. Datenträger partitionieren.

Eine 720 kByte Diskette:
fdformat -n /dev/fd0h720

Eine 1440 kByte Diskette:
fdformat -n /dev/fd0h1440

Der Parameter “-n” bedeutet: Unterdrückt die Verifizierung der formatierten Diskette.


2. Datenträger mit einem Filesystem ausstatten.

Minix-Filesystem (UNIX, veraltet (max 64 MB möglich)):
mkfs -t minix /dev/fd0

Ext2-Filesystem (UNIX, aktuell wäre ext4):
mkfs -t ext2 /dev/fd0

[*] VFAT-Filesystem (Microsoft Windows 95 / MS-DOS 7.x):
mkfs -t vfat /dev/fd0

[*] FAT-Filesystem (MS-DOS < 7.0):
mkfs -t msdos /dev/fd0

[*] Das funktioniert natürlich nur, wenn die entsprechende Kernel-Unterstützung für das Filesystem implementiert wurde! Das ist aber bei den meisten aktuellen Distributionen der Fall.

Dies sind natürlich nur einige Beispiele. Unter den grafischen Oberflächen wie KDE oder GNOME lässt sich dieses natürlich einfacher mittels grafischer Werkzeuge wie unter Windows erledigen.


Weitere Informationen

Programmtipps zum Thema Computer, Sicherheit und Internet …

Mittwoch, Februar 24th, 2010

An dieser Stelle möchte ich auf ein paar interessante Sendungen zum Thema Computer, Sicherheit, Internet & Co hinweisen, die wöchentlich stattfinden.



Fernsehen

  • c’t Magazin
    Jeden Samstag befassen sich die Moderatoren Mathias Münch und Georg Schnurer (der stellvertretende Chef-Redakteur der Computerzeitschrift c’t) mit aktuellen Themen aus den Bereichen Computer und Multimedia. Die Sendung wird jeden Samstag um 12:30 Uhr im Hessen-Fernsehen ausgestrahlt. Die Wiederholung kann man zum Beispiel um 13:30 Uhr auf Eins Plus und auf einigen anderen ARD-Sendern in den Abendstunden der Woche sehen.

  • neues
    Jeden Sonntag um 16:30 Uhr moderiert Yve Fehring eine aktuelle Ausgabe dieser Sendung auf 3sat. Eine Wiederholung kann man am darauf folgenden Dienstag im ZDF sehen. Übrigens gibt es auf der 3sat-Webseite auch einen entsprechenden Podcast zur Sendung.



Podcast

  • ComputerClub 2
    Jeden Montag kann ab ca. 20:00 Uhr der aktuelle Podcast auf der Homepage des ComputerClub 2 heruntergeladen werden. Die beiden Moderatoren Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph (bekannt aus der ehemaligen TV-Sendung im WDR-Fernsehen) berichten dann wieder im gewohnten lockeren Stil über aktuelle Nachrichten aus dem IT-Bereich. Außerdem kann man im eigenen Forum auf kräftig mit den Moderatoren diskutieren.


Amateurfunk-Software für Linux

Donnerstag, Februar 4th, 2010

Auf dieser Seite möchte ich dir einen kleinen Überblick über Linux-Software und spezielle Distributionen für den Amateurfunk verschaffen. Die nun folgende Liste ist nach Anwendungsbereichen und Betriebsarten aufgeteilt.

Fax

  • ACfax
    ACfax ist ein De- und Encoderprogramm für Faxaussendungen auf KW oder UKW.
  • HAMFAX
    HAMFAX ist ebenso ein Programm zum De- und Encodieren von Faksimile-Signalen auf KW oder UKW.

Multimode

  • gMFSK
    Uunterstützt die folgenden Betriebsmodi: MFSK8, MFSK16, OLIVIA, RTTY, THROB (1 tps), THROB (2 tps), THROB (4 tps), PSK31 (BPSK), PSK31 (QPSK), PSK63, MT63, FELDHELL, CW.
  • gPSKUnterstützt die folgenden Betriebsmodi: PSK31 und CW.
  • HFTERM
    Unterstützt die folgenden Betriebsmodi: CW, RTTY, AMTOR, GTOR, PACTOR, MT63.

Packet Radio

  • dpbox
    dpbox ist eine Mailbox für Packet Radio.
  • LinKT
    LinKT ist ein Packet Radio Terminalprogramm mit grafischer Oberfläche.
  • LinPac
    LinPac ist ein textbasiertes Packet-Radio Programm für die Linux-Konsole.
  • TNT
    TNT ist ebenfalls ein textbasiertes Packet Radio Terminalprogramm für die Linux-Konsole.

Satellitentracker (Bahnverfolgung)

  • gPredict
    Verfolgung und Berechnung aller bekannten Flugobjekte im Erdorbit (z. B. ISS, NOAA-Satelliten, Amateurfunk-Satelliten, uvm.)
  • Heavens Above
    Heavens Above ist kein Programm sondern ein Webdienst, der mittels Webbrowser unabhängig vom verwendeten Betriebssystem verwendet werden kann. Es können hier tabellarische- und grafische Bahnverfolgung und -vorhersagen genutzt werden. Nach einer kostenlosen Registrierung kann die Berechnung vom eigenen Standort vorgenommen werden. Folgenden Objekte können beobachtet werden: Wettersatelliten, die Raumstation ISS und das Space Shuttle, aktive Amateurfunksatelliten, der aktuelle Sternenhimmel und aktuelle Kometen.

Software-Modems


SSTV

  • QSSTVUnterstützt die folgenden Betriebsmodi: SSTV, FAX.

VoIP

  • EchoLinux (Echolink)
    Neben der bekannten Windows-Variante ist Echolink auch für den Mac und für Linux verfügbar. Die Quellcodes und ein fertiges RPM-Achiv könnt ihr auch unter der folgenden Adresse downloaden:

  • EchoLinux

Wetterfax

  • WXtoImg
    WXtoImg ist schon ein professionelles Programm, welches in der kostenlosen Variante in seinen  Möglichkeiten beschränkt ist. Für allgemeine Hobby- und Amateurzwecke sind die zur Verfügung stehenden Funktionen aber völlig ausreichend. Unterstützt werden die folgenden Betriebsmodi: Decodierung von Wettterfaxsignalen der Satelliten NOAA, Meteosat, GOES, GMS.

Eine weitere Liste mit Linux-Amateurfunksoftware findest du auf der folgenden Seite:

“FRITZ!WLAN USB Stick N” erfolgreich unter Ubuntu eingesetzt

Donnerstag, Januar 28th, 2010

Bei der Aufräumaktion meines Schreibtisches stieß ich gestern auf den “FRITZ!WLAN USB Stick N“, der hier in einer Schublade vor sich hin dümpelte. Er lag da schon eine ganze Weile, da ich nicht mehr auf das WLAN angewiesen bin und überall Ethernetmäßig verkabelt bin.

Es stellte sich mir im Laufe des Abends die Frage, ob dieser neue USB WLAN-Stick wohl auch unter der aktuellen Linux-Distribution Ubuntu 9.10 funktionieren würde, der Chipsatz vom WLAN-Modul unterstützt und ob dann alle Funktionen (2.4 GHz und 5 GHz Bereich, Datenrate bis zu 300 MBit) ausgereizt werden können.

Dann kam die erste Überraschung. Nach dem Einstecken des WLAN-Sticks in den USB-Hub konnte die automatische Hardwareerkennung das Gerät bereits problemlos erkennen und initialisieren. Danach konnte ich schon die verfügbaren Netze in meiner unmittelbaren Umgebung sehen. Meine Güte, was tummeln sich hier mittlerweile die Leute auf 2.4 GHz. Dort herrscht ja schon Platznot :-(

Erster Versuch: Alle notwendigen Einstellungen am Modul vorgenommen und den Verbindungsaufbau gestartet. Danach konnte nach kurzer Zeit (DHCP-Daten abfragen) schon eine gültige und gut verschlüsselte Verbindung zu meiner Fritz!Box hergestellt werden. Da diese nicht besonders weit entfernt ist, war die ermittelte Datenrate auch entsprechend hoch (angezeigt 218 Mb).

Zweiter Versuch: Nun wollte ich es auf die Spitze treiben und den WLAN-Stick auch auf dem 5 GHz Band testen. Also schaltete ich die Fritz!Box um, so das sie nun ausschließlich im 5 GHz Band senden und empfangen würde. Nach kurzer Abgleichphase klappte auch diese Verbindung ohne Probleme. Dennoch konnte ich hier feststellen, dass hier die zu Verfügung stehende Datenrate nicht ganz so hoch ist und eine Tür schon eine etwas größeres Hindernis darstellt als im 2.4 GHz Band. Dafür konnte ich aber keinen anderen Teilnehmer auf den 18 zur Verfügung stehenden Kanälen, die in diesem Band übrigens alle überlappungsfrei sind, finden.

Zusammenfassend kann ich nun sagen, dass die Einbindung des relativ neuen WLAN-Sticks besser geklappt hatte als ich vorher gedacht hatte. Unter älteren Distributionen und dem alten Stick hatte ich damals mehr Probleme gehabt diesen erfolgreich einzubinden. Man war zu dieser Zeit auch auf den propiertären Linux-Treiber von AVM angewiesen.

Langeweile vertreiben mit dem Google Flugsimulator

Dienstag, Januar 19th, 2010

Kennst Du schon Google Earth als Flugsimulator und möchtest mit dem Flugzeug über die Landschaften fliegen?

Rufe dazu Google Earth (die neueste Version erforderlich) auf, zoome bis auf die Oberfläche und wechsle in die Horizontanalsicht. Anschließend musst du nur noch gleichzeitig die Tasten “Strg + Alt + A” drücken, um in die HUD-Ansicht zu gelangen.

Infos zu den Tastenkombinationen, die zur weiteren Steuerung verwendet werden, findest du hier.

Die aktuelle Version von Google Earth ist hier downloadbar.

Linux: Hilfe & Support

Mittwoch, Dezember 30th, 2009

Habe ich dein Interesse zum Thema Linux geweckt oder tauchen diverse Fragen auf, die auf dieser Homepage oder in diesem Blog nicht beantwortet wurden? Auch kein Problem! Im Web existieren diverse Foren und Portale, wo du weitere Informationen und Hilfestellungen bekommen kannst. Eine kleine (nicht vollständige) Auswahl an Foren und Portalen möchte ich hier noch vorstellen.


Forum und Wiki speziell für Ubuntu


Linux-Foren


Linux-Portale

Mozilla Thunderbird 3.0

Freitag, Dezember 11th, 2009

InformationHeute habe ich auf meinen Rechnern die neue Version des E-Mail Programms Thunderbird von Mozilla installiert. Der erste Eindruck davon ist gut, wenn auch das Design am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist.

Außer die lieb gewonnene Werkzeugleiste am oberen Rand muss zuerst erstellt und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden, da sie sonst nur innerhalb des Mailfensters angezeigt wird.

Wie immer ist dieses Programm für die Betriebssysteme Windows, Linux und Mac OS verfügbar und unter der folgenden Adresse downloadbar:

E-Mails von entferntem Konto abholen

Mittwoch, Dezember 2nd, 2009

TuxEs ist soweit! Man hat endlich auf seinem neuen Linux-Rechner sein E-Mail-Konto eingerichtet und möchte auch dieses nur mit seinem Mailprogramm (zum Beispiel Mozilla Thunderbird) abrufen. Bei Freemailern (z. B. web.de, gmx.de, usw.) existiert aber auch noch ein Mailkonto, welches man ebenfalls abfragen möchte.

Dazu sollte man einen Sammeldienst einrichten, der die Mails von entfernten Konten holt und in das eigene Mail-Postfach auf dem lokalen Rechner einordnet.

Das Programm, welches wir hierzu benötigen, heißt fetchmail und wird üblicherweise über die Kommandozeile aufgerufen. Die Konfiguration geschieht über die versteckte (dotted) Textdatei “.fetchmailrc“, die sich im Verzeichnis des Benutzers befinden sollte.

Als Beispiel nehmen wird einen fiktiven User an, der ein Konto bei web.de abfragen möchte. So müsste dann der Inhalt der .fetchmailrc aussehen:

#########################################################################
# Datei   : .fetcmailrc
# Funktion: Die automatische Abholung von Mails auf entfernten
#           Servern.

#########################################################################

#############################
# Server und Protokoll #
#############################

# Domainname des Mailservers
server pop3.web.de

# das verwendete E-Mail Protokoll (POP, POP2, POP3, IMAP4,
# NTLM (MS Exchange Server), Kerberos).

proto pop3

#############################
# Benutzername und Password #
#############################

# Benutzername
user “ich_der_user”

# Password
pass “mein_geheimes_passwort”

#############################
# Zielpostfach / Optionen #
#############################

# Zielpostfach / Benutzername
to “lokaler_benutzername_auf_dem_linux_pc”

# Diese Option bewirkt, dass Mails auf dem Server belassen werden.
# Existiert diese Option nicht,
werden alle Mails auf dem
#
Quellserver gelöscht.
#keep

# Auch bereits im Zielpostfach gelesene Mails abholen.
fetchall

# Die Mails verschlüsselt vom Zielserver holen (Wenn vom Zielserver
# unterstützt, dann Port 995).

# Dieses sollte man beim Provider erfragen oder natürlich die FAQ
# lesen!

#ssl

#########################################################################
#
#########################################################################

Nun sollte man sich als der User einloggen, in dessen Verzeichnis die Konfigurationsdatei fetchmailrc liegt. Anschließend muss man noch durch den Aufruf von ./fetchmail den Abrufvorgang starten.

Funktioniert nun alles so wie gewünscht, kann der Parameter keep auskommentiert werden. Jetzt ist es sinnvoll, diesen Abrufvorgang automatisch zu starten. Dazu muss fetchmail als Daemon gestartet werden.

fetchmail -–deamon xxx

Der Wert xxx legt die Zeitspanne in Sekunden fest.

fetchmail -–deamon xxx –syslog -f configfile

Alternative: Der Wert xxx legt die Zeitspanne in Sekunden fest. syslog sorgt dafür, das Meldungen in das Systemlog geschrieben werden. Der Parameter “f” ermöglicht es, eine andere Konfigurationsdatei statt fetchmailrc anzugeben.

fetchmail ––quit

Dieser Aufruf beendet den Daemonmodus. Auch ein Aufruf über einen Cronjob oder der Einsatz eines Initscriptes wäre denkbar.