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Amateurfunk, Computer, Fotografie, Geocaching und viel mehr …

Archive for the ‘Informationen’ Category

D-STAR – der neue Übertragungsstandard im Amateurfunk

Donnerstag, März 11th, 2010

Möchte mal wissen, wer schon den neuen schmalbandigen und digitalen Übertragungsstandard D-STAR hier in meiner Nähe benutzt. Hatte erst vor kurzer Zeit davon erfahren, dass es eine solche Möglichkeit gibt.

Die angebotenen kommerziellen Geräte sich noch sehr dünn gesät und auch recht teuer. Scheinbar gibt es die zur Zeit auch nur von einem Hersteller aus Japan (ich meine den mit dem großen “I” im Namen).

Ich sollte mich auch mal im Netz umschauen, ob es geeignete und günstige Selbstbauprojekte gibt (Update: habe zwei Projektseiten für einen Selbstbau an diesen Artikel angehängt). Vor allem, wie die Aktivitäten in meiner Region aussehen.

Nur zur Information:
D-STAR (Digital Smart Technologies for Amateur Radio) ist ein digitaler Übertragungsstandard mit dem Sprache (DV Digital Voice) und Daten (DD Digital Data) über schmalbandige Funkverbindungen übertragen werden können.
(Quelle: Wikipedia)

Weitere Informationen

Programmtipps zum Thema Computer, Sicherheit und Internet …

Mittwoch, Februar 24th, 2010

An dieser Stelle möchte ich auf ein paar interessante Sendungen zum Thema Computer, Sicherheit, Internet & Co hinweisen, die wöchentlich stattfinden.



Fernsehen

  • c’t Magazin
    Jeden Samstag befassen sich die Moderatoren Mathias Münch und Georg Schnurer (der stellvertretende Chef-Redakteur der Computerzeitschrift c’t) mit aktuellen Themen aus den Bereichen Computer und Multimedia. Die Sendung wird jeden Samstag um 12:30 Uhr im Hessen-Fernsehen ausgestrahlt. Die Wiederholung kann man zum Beispiel um 13:30 Uhr auf Eins Plus und auf einigen anderen ARD-Sendern in den Abendstunden der Woche sehen.

  • neues
    Jeden Sonntag um 16:30 Uhr moderiert Yve Fehring eine aktuelle Ausgabe dieser Sendung auf 3sat. Eine Wiederholung kann man am darauf folgenden Dienstag im ZDF sehen. Übrigens gibt es auf der 3sat-Webseite auch einen entsprechenden Podcast zur Sendung.



Podcast

  • ComputerClub 2
    Jeden Montag kann ab ca. 20:00 Uhr der aktuelle Podcast auf der Homepage des ComputerClub 2 heruntergeladen werden. Die beiden Moderatoren Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph (bekannt aus der ehemaligen TV-Sendung im WDR-Fernsehen) berichten dann wieder im gewohnten lockeren Stil über aktuelle Nachrichten aus dem IT-Bereich. Außerdem kann man im eigenen Forum auf kräftig mit den Moderatoren diskutieren.


BOINC-Projektübersicht

Donnerstag, Februar 18th, 2010

In meinem Blogartikel “Was bedeutet S.E.T.I.?” hatte ich ja gestern schon mal über das S.E.T.I.-Projekt (Search for Extraterrestrial Intelligence / deutsch: Suche nach außerirdischer Intelligenz) geschrieben.

Auf dieser Seite möchte ich ergänzend dazu einen kleinen Überblick über die zahlreichen weiteren BOINC-Projekte geben, die man neben seti@home noch wählen kann.

Eine komplette Liste aller BOINC-Projekte findest du auf der Webseite der deutschen BOINC-FAQ oder auf der BOINC-Hauptseite. Dort gibt es auch Informationen und Links zu BOINC-Software für andere Betriebssysteme (zum Beispiel für Linux, Mac-OS oder Sun-OS).

Hier eine kleine Auswahl der Projekte:

seti@home Die Suche nach außerirdischer Intelligenz. Das kennen wir ja schon …
ClimatePrediction.net Verschiedene Klimamodelle für die nächsten 100 Jahren berechnen.
ClimatePrediction.net
(BBC-CCE)
Vereinfachte Version des ClimatePrediction.net.
Predictor@home Verschiedene Methoden zur Vorhersage von Proteinfaltung erpoben.
Einstein@home Die Suche nach Gravitationswellen.
LHC@home Diverse Simulationen für den Bau des neuen Large Hadron Collider Teilchenbeschleunigers am CERN.
Rosetta@home Die Vorhersage von Proteinfaltung wird hierbei erprobt.

Was bedeutet S.E.T.I.?

Dienstag, Februar 16th, 2010

S.E.T.I. (Search for Extraterrestrial Intelligence / deutsch: Suche nach außerirdischer Intelligenz) ist ein von der Universität von Berkeley (Kalifornien / USA) betriebenes wissenschaftliches Experiment, welches ständig auf der Suche nach außerirdischen Funksignalen aus dem All ist. Empfangsort ist das Arecibo Observatory in Puerto Rico (bekannt zum Beispiel aus dem ScFi-Film “Contact” mit Jodie Foster).

Empfangen wird ein 2,5 MHz breites Frequenzband mit der Mittenfrequenz von 1420 MHz. Dies entspricht der Wellenlänge von 21 cm (Hyperfeinübergang des neutralen Wasserstoffs), die besonders für die Radioastronomie von Bedeutung ist. Dabei werden täglich riesige Datenmengen (ca. 35 GB) gesammelt, die dann auf Datenbändern gespeichert und zur University of Berkeley zur Weiterverarbeitung geschickt werden.

Zunächst erfolgt eine grobe Aufbereitung der Daten. Dabei werden diese in kleine Pakete zerteilt, die dann von den Rechnern der teilnehmenden Anwender entgegengenommen werden können. Die Zuteilung der einzelnen Datenpakete erfolgt nach dem Zufallsprinzip, damit Manipulationen schon im Vorfeld ausgeschlossen sind. Die BOINC-Software auf den Anwender-PCs wertet dieses empfangene Datenpaket aus und schickt es anschließend wieder zurück zur Universität von Berkeley.

Die Auswertung findet natürlich nur in den Leerlaufphasen statt, damit die Arbeit am eigenen PC nicht behindert wird. Mittels dieser genialen Art der Ressourcenverteilung nehmen viele tausend Rechner gleichzeitig über das Internet teil. Diese ermöglichen so eine riesige Rechenleistung, die sonst nur ein teurer Großrechner leisten könnte.

Dieses Projekt wurde in der ganzen Welt auch als seti@home bekannt.

Wie kann ich teilnehmen?
Jeder Nutzer, der an diesem Projekt teilnehmen möchte, kann sich eine kostenlose Software mit Namen BOINC (Berkeley Open Infrastructure for Network Computing) von den Projektseiten herunterladen. Nach der Registrierung und Anmeldung der Software werden kleine Datenpakete von dieser auf dem heimischen PC ausgewertet und anschließend zurückgesendet. Ausführlichere Informationen findest du auf den Webseiten des Projektes.

Übrigens ermöglicht die BOINC-Software die Teilnahme an weiteren interessanten Forschungsprojekten, die aus einer umfangreichen Liste ausgewählt werden können.

Die Webseiten der einzelnen Projekte:

Ist doch interessant!

Mittwoch, Februar 10th, 2010

Bei golem.de habe ich den folgenden Artikel gelesen. Dort schreibt man, dass Server, auf denen sittenwidrige Inhalte (z. B. Pornografie) nach dessen Anzeige schon innerhalb von nur 15 Minuten gelöscht wurden. Das zeigt doch aber, dass dieses Vorgehen viel effektiver ist als Internetsperren und man dadurch viel mehr erreicht. Darüber sollten gewisse “Leute” einmal nachdenken …

Amateurfunk-Software für Linux

Donnerstag, Februar 4th, 2010

Auf dieser Seite möchte ich dir einen kleinen Überblick über Linux-Software und spezielle Distributionen für den Amateurfunk verschaffen. Die nun folgende Liste ist nach Anwendungsbereichen und Betriebsarten aufgeteilt.

Fax

  • ACfax
    ACfax ist ein De- und Encoderprogramm für Faxaussendungen auf KW oder UKW.
  • HAMFAX
    HAMFAX ist ebenso ein Programm zum De- und Encodieren von Faksimile-Signalen auf KW oder UKW.

Multimode

  • gMFSK
    Uunterstützt die folgenden Betriebsmodi: MFSK8, MFSK16, OLIVIA, RTTY, THROB (1 tps), THROB (2 tps), THROB (4 tps), PSK31 (BPSK), PSK31 (QPSK), PSK63, MT63, FELDHELL, CW.
  • gPSKUnterstützt die folgenden Betriebsmodi: PSK31 und CW.
  • HFTERM
    Unterstützt die folgenden Betriebsmodi: CW, RTTY, AMTOR, GTOR, PACTOR, MT63.

Packet Radio

  • dpbox
    dpbox ist eine Mailbox für Packet Radio.
  • LinKT
    LinKT ist ein Packet Radio Terminalprogramm mit grafischer Oberfläche.
  • LinPac
    LinPac ist ein textbasiertes Packet-Radio Programm für die Linux-Konsole.
  • TNT
    TNT ist ebenfalls ein textbasiertes Packet Radio Terminalprogramm für die Linux-Konsole.

Satellitentracker (Bahnverfolgung)

  • gPredict
    Verfolgung und Berechnung aller bekannten Flugobjekte im Erdorbit (z. B. ISS, NOAA-Satelliten, Amateurfunk-Satelliten, uvm.)
  • Heavens Above
    Heavens Above ist kein Programm sondern ein Webdienst, der mittels Webbrowser unabhängig vom verwendeten Betriebssystem verwendet werden kann. Es können hier tabellarische- und grafische Bahnverfolgung und -vorhersagen genutzt werden. Nach einer kostenlosen Registrierung kann die Berechnung vom eigenen Standort vorgenommen werden. Folgenden Objekte können beobachtet werden: Wettersatelliten, die Raumstation ISS und das Space Shuttle, aktive Amateurfunksatelliten, der aktuelle Sternenhimmel und aktuelle Kometen.

Software-Modems


SSTV

  • QSSTVUnterstützt die folgenden Betriebsmodi: SSTV, FAX.

VoIP

  • EchoLinux (Echolink)
    Neben der bekannten Windows-Variante ist Echolink auch für den Mac und für Linux verfügbar. Die Quellcodes und ein fertiges RPM-Achiv könnt ihr auch unter der folgenden Adresse downloaden:

  • EchoLinux

Wetterfax

  • WXtoImg
    WXtoImg ist schon ein professionelles Programm, welches in der kostenlosen Variante in seinen  Möglichkeiten beschränkt ist. Für allgemeine Hobby- und Amateurzwecke sind die zur Verfügung stehenden Funktionen aber völlig ausreichend. Unterstützt werden die folgenden Betriebsmodi: Decodierung von Wettterfaxsignalen der Satelliten NOAA, Meteosat, GOES, GMS.

Eine weitere Liste mit Linux-Amateurfunksoftware findest du auf der folgenden Seite:

“FRITZ!WLAN USB Stick N” erfolgreich unter Ubuntu eingesetzt

Donnerstag, Januar 28th, 2010

Bei der Aufräumaktion meines Schreibtisches stieß ich gestern auf den “FRITZ!WLAN USB Stick N“, der hier in einer Schublade vor sich hin dümpelte. Er lag da schon eine ganze Weile, da ich nicht mehr auf das WLAN angewiesen bin und überall Ethernetmäßig verkabelt bin.

Es stellte sich mir im Laufe des Abends die Frage, ob dieser neue USB WLAN-Stick wohl auch unter der aktuellen Linux-Distribution Ubuntu 9.10 funktionieren würde, der Chipsatz vom WLAN-Modul unterstützt und ob dann alle Funktionen (2.4 GHz und 5 GHz Bereich, Datenrate bis zu 300 MBit) ausgereizt werden können.

Dann kam die erste Überraschung. Nach dem Einstecken des WLAN-Sticks in den USB-Hub konnte die automatische Hardwareerkennung das Gerät bereits problemlos erkennen und initialisieren. Danach konnte ich schon die verfügbaren Netze in meiner unmittelbaren Umgebung sehen. Meine Güte, was tummeln sich hier mittlerweile die Leute auf 2.4 GHz. Dort herrscht ja schon Platznot :-(

Erster Versuch: Alle notwendigen Einstellungen am Modul vorgenommen und den Verbindungsaufbau gestartet. Danach konnte nach kurzer Zeit (DHCP-Daten abfragen) schon eine gültige und gut verschlüsselte Verbindung zu meiner Fritz!Box hergestellt werden. Da diese nicht besonders weit entfernt ist, war die ermittelte Datenrate auch entsprechend hoch (angezeigt 218 Mb).

Zweiter Versuch: Nun wollte ich es auf die Spitze treiben und den WLAN-Stick auch auf dem 5 GHz Band testen. Also schaltete ich die Fritz!Box um, so das sie nun ausschließlich im 5 GHz Band senden und empfangen würde. Nach kurzer Abgleichphase klappte auch diese Verbindung ohne Probleme. Dennoch konnte ich hier feststellen, dass hier die zu Verfügung stehende Datenrate nicht ganz so hoch ist und eine Tür schon eine etwas größeres Hindernis darstellt als im 2.4 GHz Band. Dafür konnte ich aber keinen anderen Teilnehmer auf den 18 zur Verfügung stehenden Kanälen, die in diesem Band übrigens alle überlappungsfrei sind, finden.

Zusammenfassend kann ich nun sagen, dass die Einbindung des relativ neuen WLAN-Sticks besser geklappt hatte als ich vorher gedacht hatte. Unter älteren Distributionen und dem alten Stick hatte ich damals mehr Probleme gehabt diesen erfolgreich einzubinden. Man war zu dieser Zeit auch auf den propiertären Linux-Treiber von AVM angewiesen.

Neues Geocacher-Regionalforum online

Freitag, Januar 22nd, 2010

Vielleicht hat es der eine oder andere Geocacher in Essen und Umgebung schon mitbekommen. Es gibt ein neues Forum, in dem die Essener Geocacher ihre Fragen, Informationen, Cacheempfehlungen und Termine publizieren können.

Die Cacher der umliegende Städte und des gesamten Ruhrgebiets sind ebenfalls aufgerufen, sich anzumelden und dort fleißig mit zu diskutieren. Also schau einmal vorbei.

Google Streetview

Dienstag, Januar 12th, 2010

Dieses neue Projekt wurde geschaffen, um dem Besucher eine virtuelle Fahrt durch ausgesuchte Großstädte vom heimischen PC aus zu ermöglichen. Man kann sich mittels der Pfeiltasten in der jeweiligen Stadt bewegen und dabei in jede Richtung schauen (360° Schwenk). Leider sind bis zum jetzigen Zeitpunkt nur ein paar Großstädte in den USA erfasst. Aber so klein begann Google Maps und Google Earth auch einmal. Hier ein paar Städte in den USA zur Auswahl, die virtuell bereist werden können:

  • Denver, Colorado
  • Houston, Texas
  • Las Vegas, Nevada
  • Los Angeles, Kalifornien
  • Miami, Florida
  • New York, New York
  • Orlando, Florida
  • San Francisco, Kalifornien
  • San Diego, Kalifornien

Mittlerweile ist das Projekt aber weiter ausgebaut und auf weitere Städte und Länder ausgeweitet worden. Dazu gehören jetzt auch Japan, Australien und einige Teile von Europa. Deutschland wird momentan erfasst und dürfte an dieser Stelle demnächst auch verfügbar sein.

PS: Hierzu passt dann wohl auch noch der Tipp “Eastereggs bei Google & Co“, den ihr hier in einem früheren Blogartikel nachlesen könnt.

Satellitentracker (Bahnverfolgung)

Donnerstag, Januar 7th, 2010

Heavens Above ist kein Programm sondern ein Webdienst, der mittels Webbrowser unabhängig vom verwendeten Betriebssystem verwendet werden kann. Es können hier tabellarische- und grafische Bahnverfolgung und -vorhersagen genutzt werden.

Nach einer kostenlosen Registrierung kann die Berechnung vom eigenen Standort vorgenommen werden.

Folgende Objekte können beobachtet werden: Wettersatelliten, die internationale Raumstation ISS und das Space Shuttle, aktive Amateurfunksatelliten, der aktuelle Sternenhimmel und aktuelle Kometen.

Aktuelle Position der internationalen Raumstation ISS